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Zitronen-Basilikum (Samen)

Artikelnummer: OC17s
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Zitronen-Basilikum - Ocimum basilicum

Dank seines feinen, zitronigen Aromas hat es das Zitronen-Basilikum sogar auf die Teller der gehobenen Gastronomie geschafft.

Verwendung in der Küche

Die besondere Frische des Krautes erinnert eher an Zitronenmelisse, es wird daher vorwiegend an frische, obstige Gerichte gegeben. Desserts aller Art bieten sich an, Eis, an frische Erdbeeren, in Obstsalaten oder in Gebackenem. Generell passt das Aroma auch gut in die asiatische Küche, ähnlich wie Zimt-Basilikum. Und natürlich als leckerer Kräutertee im Sommer, kalt getrunken ein Genuss - auch gerne mit Säften gemischt.

Blätter vom Zitronen-Basilikum

Pflege im Garten

Die Pflanzen bleiben recht klein und etwas zierlich als das bekannte Genoveser Basilikum. Sie erreichen eine Höhe von etwa 35 bis 40 cm. Die Blattoberfläche ist glatt und die Blätter werden etwa Daumengroß. Die Blüten erscheinen relativ spät und sind weiß bis zartrosa. Wie bei Basilikum üblich werden die Pflanzen meist einjährig kultiviert. Sie lieben den Sommer, dann sind sie pflegeleicht und wuchsfreudig. Kälte und stauende Nässe vermeiden. Auch diese Sorte ist nicht winterhart.

Konservierung

Basilikumblätter verwendet man am besten frisch, so schmeckt es am besten. Beim Trocken verlieren die Blätter fast ihr ganzes Aroma und schmecken eher nach getrocknetem Gras.

Vielversprechender ist das Einfrieren, so lässt sich gut ein würzender Wintervorrat anlegen. Zum Portionieren haben sich Behälter für Eiswürfel bewährt.

Aussaat, Anbau und Standort

Basilikumsamen sollten beim aussäen nicht mit Erde bedeckt werden, sie sind Lichtkeimer. Zur Keimung möchten die Samen Temperaturen zwischen 20 und 26°C, dann keimen sie innerhalb einer Woche.

Die Erde während der Keimphase immer leicht feucht halten, aber nicht zu nass. Für vorsichtiges Gießen kann auch eine Sprühflasche verwendet werden. Die frisch gekeimten Pflänzchen sind noch recht empfindlich, die Temperatur sollte langsam gesenkt werden und die Pflanzen an ihren endgültigen (möglichst sonnigen) Standort gewöhnt werden.

Bei der Ernte immer ganze Triebspitzen schneiden, keine einzelnen Blätter, dann wachsen die Basilikumpflanzen besser nach.

Eine Portion enthält etwa 100 Samen.

Kundenfragen

Frage:

Gibt es winterhartes Basilikum?

Antwort:
Nein. Alle Pflanzen der Gattung Ocimum sind wärmeliebend und stammen aus subtropischen Gegenden. Sie sind also nur in solchen Gegenden winterhart, die dem Naturstandort nahekommen. Fallen die Temperatur dauerhaft unter 15°C, fangen sie an zu kümmern.


Frage:

Warum gehen meine Pflanzen aus dem Supermarkt immer so schnell ein?

Antwort:
Topf-Kräuter aus dem Supermarkt sind oft sehr schnell hochgezogen und nicht abgehärtet. Sobald das Klima nicht mehr so ideal ist, fangen die Pflanzen an zu leiden und werden anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Außerdem sind oft zu viele Pflanzen in einem Topf. Die Folge ist, das sie sich gegenseitig bedrängen und so bieten sie idealen Nährboden für Pilze.


Frage:

Wie pflegt man Basilikum im Haus am besten?

Antwort:
Ein sonniger Platz am Südwestfenster ist ideal. Die Pflanzen brauchen viel Wasser und Nährstoffe. Eine wöchentliche Düngung mit Flüssigdünger ist empfehlenswert.


Frage:

Wie überwintert man die Pflanzen?

Antwort:
Basilikum kann man Anfang Herbst ins Haus holen und noch ein paar Wochen auf der Fensterbank halten. Werden die Tage kürzer, gehen sie dennoch meist ein, da es für die lichthungrigen Pflanzen zu dunkel ist.


Frage:

Kann man Basilikum über Stecklinge vermehren?

Antwort:
Ja, das geht sehr gut. Man schneidet die Spitzen der Triebe mit 2 bis 3 Blattpaaren ab und steckt sie in ein Anzuchtsubstrat. Bei hoher Luftfeuchte und Wärme treiben die Stecklinge schnell Wurzeln. Auch die klassische Vermehrung im Wasserglas ist möglich.


Frage:

Können die Blätter eingefroren werden?

Antwort:
Ja, das geht sehr gut. Am besten man schneidet sie etwas klein. Beim Gebrauch werden sie gefroren über das Gericht gestreut oder weiterverarbeitet.


Frage:

Kann man das blühende Kraut noch essen?

Antwort:
Ja, vor allem die Blüten sind sehr lecker. Die Blätter können in der Blütezeit ebenfalls gegessen werden.


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