Artischocken (Samen)

Artischocken sind eine Delikatesse. Gegessen werden die Blütenböden, wenn die Blüten noch knospig ist. Es lohnt sich diese Pflanze im Garten anzubauen.
Artischocken sind eine Delikatesse. Gegessen werden die Blütenböden, wenn die Blüten noch knospig ist. Es lohnt sich diese Pflanze im Garten anzubauen.

Artischocken zubereiten

Geerntet werden die Blütenknospen. Sobald die violetten Blütenblätter erscheinen, eignen sie sich nicht mehr zum Verzehr, da die Blüten zu faserig werden. Man schneidet also die noch geschlossenen Blüten vorsichtig mit einer Rosenschere ab. Da die ganze Pflanze bedornt ist, sollte man vielleicht auch Handschuhe tragen.
Die äußeren Dornen können mit der Schere abgeschnitten werden. Nun die ganzen Blütenköpfe in einen Topf mit Salzwasser geben und 15 Minuten kochen lassen. Durch ein Sieb gießen und das noch heiße Gemüse sofort servieren.
Als Dip eignet sich ein Kräuterquark, eine Zitronensoße oder Butter. Die Äußeren nun weichen Hüllblätter werden herausgezupft und in den Dip getaucht. Das Köstlichste ist der Blütenboden. Man nennt ihn auch Artischockenherz. In einem Salat oder auf Pizza schmecken Artischockenherzen ganz unvergleichlich lecker.

Im Garten

Artischocken benötigen einen warmen und geschützten Standort. An einer Südwand wäre ideal oder in einem vollsonnigen Beet, welches von Sträuchern umgeben ist, um kalte Winde abzuhalten. Der Boden sollte gut gedüngt sein. Die Pflanzen können Trockenperioden im Sommer gut überstehen. Sie mögen aber keinen Dauerregen oder kalte, windige Sommer.
Sie erreichen eine Höhe von 1,60 - 2,00 m, je nach Standort. Die Ernte der Blüte ist im August.

Aussaat

Die Aussaat ist im März. Man kann gleich in kleine Töpfe säen. Bei Temperaturen um 20°C keimen die Samen innerhalb von 10 Tagen. Die Pflanzen sollten solange drinnen kultiviert werden, bis die Temperaturen draußen dauerhaft über 16°C liegen.

Abnehmen durch Artischocke

Man nimmt sicherlich nicht ab, wenn man Artischockenherzen mit Butter isst, aber die Artischocke hilft bei der Fettverdauung. Sie regt den Gallefluss an und lässt die Blutfettwerte sinken. Ein Abnehmen ohne Nahrungsumstellung ist jedoch nicht möglich.

Eine Portion enthält etwa 40 Samen.

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Wegwarte (Samen)
Im alten Ägypten und Griechenland war die Wegwarte ein wertvolles Gemüse und wurde als Salat und Gemüse verzehrt. Sie ist in ganz Europa heimisch und wurde nach Amerika und Australien eingeführt. Später wurde aus den getrockneten und gerösteten Wurzeln der noch heute bekannte „Muggefug“ hergestellt – ein Kaffee-Ersatz. Im Garten und in Natur Die Wegwarte ist eine winterharte, mehrjährige Staude. Sie erreicht eine Höhe von etwa 100 cm und besticht durch ihre hellblauen Blüten, die von Juli bis September erscheinen. Aussaat Die Aussaat der Samen kann entweder im Frühling oder im Spätsommer/Herbst erfolgen. Die Samen in Aussaatschalen geben und dünn mit Anzuchterde bedecken. Leicht feucht halten. Je nach Temperatur keimen die Samen nach 7 bis 14 Tagen. Im Frühjahr können die Samen auch direkt in den Garten gesät werden. Bei der Direktaussaat oder dem Auspflanzen einen Abstand von 20 bis 30 cm einhalten. Anbau und Standort Wegwarte ist recht anspruchslos an den Boden, nur zu schwer sollte er nicht sein. Sollen die Wurzeln geerntet werden, muss der Boden tiefgründig umgegraben werden. Der Standort sollte möglichst in voller Sonne liegen, auch weil die Blüten sich dann besser öffnen. Die Kultivierung im Kübel ist nicht zu empfehlen. Ernte der Wegwartenwurzel Die Ernte der Wurzeln erfolgt im Herbst. Nach der Ernte alle Seitentriebe und Blätter entfernen und die Wurzeln in trockenem Sand an einem dunklen Ort lagern. Um aus den Wegwartenwurzeln einen Kaffee herzustellen, werden sie ausgegraben, gereinigt, getrocknet und dann grob zerkleinert. Die Teile werden in der Bratpfanne angeröstet, jetzt noch grob malen und den Kaffee, wie zu (Ur-)Großmutters Zeiten, genießen. Die Blüten erntet man am besten im Frühsommer, sie können sowohl getrocknet als auch frisch verwendet werden. Junge Blätter können jederzeit geerntet und frisch verwendet werden. Heilwirkung² Die Wegwarte soll den Gallenfluss anregen und bei Gallensteinen helfen. Sie wirkt harntreibend und kann zur Behandlung von Gicht und Rheuma eingesetzt werden. Aus den kann ein Abführmittel hergestellt werden. Eine Portion enthält etwa 100 Samen. Steckbrief Botanisch: Cichorium intybus Familie: Korbblütler (Asteraceae) Blüte: hellblau, Juli bis September Höhe: 100 cm Standort: sonnig Bienenweide: ja Winterhärte: ja Kundenfragen Frage: Wo kann man Wegwarte Pflanzen kaufen? Antwort: In ausgesuchten Kräutergärtnereien kann man sie als Pflanze kaufen. Die Kultivierung ist im Topf mühsam, da sie eine Pfahlwurzel bildet und diese durch den Topf arg begrenzt wird. Wüchsige und gesunde Pflanzen erreicht man leichter durch das Aussäen. Frage: Gibt es auch Sorten, die nicht blau blühen? Antwort: Ja, es gibt selten weiß blühende Wegwarten. Sie sind eine Selektion und werden in Spezialgärtnereien angeboten. Auch in der Natur kommen bei der Pflanze ab und zu weiße Blüten vor. Sie haben auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail. Hier klicken ²Disclaimer: Diese Informationen können keinen Besuch beim Arzt ersetzen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Blühende Wegwarte im botanischen Garten Bremen

2,40 €*
Kamille (Samen)
Kamille gehört zu unseren bekanntesten Heilkräutern. Kamillentee wird gegen vielfältige Beschwerden eingesetzt. Ihr aromatisches, leicht süßliches Aroma macht sie auch bei Kindern beliebt. Kamille wurde schon in den Klostergärten angebaut und als Tee bei Magenverstimmung, Erkältung und zur Linderung von kleineren Entzündungen angewendet. Man sollte also immer einen Vorrat an Kamillenblüten im Haus haben. Für einen Tee gießt man einen viertel Liter kochendes Wasser auf einen Teelöffel Kamillenblüten. 10 Minuten ziehen Kamillentee In der Regel wird ein Tee aus getrockneten Blüten hergestellt. Natürlich kann man ebenso frische Blüten verwenden. Ein Esslöffel Kamillenblüten wird mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Nach 15 Minuten die Blüten entfernen und den Tee in kleinen Schlucken trinken. Auf Süßungsmittel sollte verzichtet werden. Kamillentee wird bei Magen- und Darmbeschwerden, wie Krämpfe, Blähungen und Gastritis eingesetzt. Die entkrampfende Wirkung wirkt auch bei Menstruationsbeschwerden. Äußerlich wird Kamillentee bei Entzündungen im Hals- und Mundraum wie bei Zahnfleischentzündungen und Halsweh eingesetzt. Bei Erkältungen wirkt eine Inhalation eines Kamilledampfbades schleimlösend und entzündungshemmend. Außerdem wirkt Kamillentee beruhigend und wird daher oft bei Lampenfieber und Prüfungsangst vor dem Auftritt getrunken. Außerdem wird er als Schlaftee eingesetzt. Inhaltsstoffe Der Hauptbestandteil des ätherischen Öles ist Bisabolol, welcher entzündungshemmend wirkt. Zusammen mit anderen Inhaltstoffen bildet das ätherische Öl eine einzigartige Kombination und Wirkweise, wie sie nur in natürlichen Heilmitteln zustande kommt. Kamillenblüten enthalten wie alle Blüten Pollen. Diese können reizend wirken und besonders Pollen- Allergikern sollten auf Augenspülungen verzichten. Verwendung Neben den bereits erwähnten Krankheiten und Beschwerden wird Kamille auch in der Körperpflege verwendet. Eine Kamillenspülung hellt blonde Haare eine Nuance auf. Besonders bei Sonnensträhnchen gibt die Spülung bei regelmäßiger Anwendung interessante Farbspiele. Sie hat bei kleineren Entzündungen und Juckreiz auf der Kopfhaut eine entzündungshemmende Wirkung. Ähnliche Eigenschaften sind auch bei Salbei zu finden. Anbau Von April bis Mai kann ausgesät werden. Der Boden sollte idealerweise sandig und leicht humos sein. Eine Düngung ist nur bei sehr mageren Böden zu empfehlen. Ein zu hoher Nährstoffanteil im Boden begünstigt das Krautwachstum und lässt die Blütenproduktion gering ausfallen. Ein sonniger Standort ist von Vorteil. Kamille ist ein Lichtkeimer. Die Samen dürfen also nicht mit Erde bedeckt werden. Da der Samen sehr fein und leicht ist, kann er schnell von Regen weggespühlt oder vom Wind verweht werden. Es empfiehlt sich also eine Vorkultur in Töpfen oder Multitopfplatten. Am Besten vor dem Aussäen das Substrat durchdringend wässern, damit die Samen auf der Oberfläche kleben bleiben. Die Keimung setzt bei Temperaturen um die 16°C ein. Die Samen keimen unregelmäßig innerhalb von 4 Wochen. Man sollte nicht zu dicht säen, da die zarten Pflänzchen es gar nicht mögen, pikiert zu werden. Um ein gleichmäßigeres Keimbild zu bekommen, kann man den Samen mit der gleichen Menge feinen Sand mischen. Kamille ist eine einjährige Pflanze, die sich selbst versamt. Der Boden sollte von Unkraut frei gehalten werden. Eine Portion enthält etwa 100 Samen. Kundenfragen Frage: Gegen was hilft Kamillentee? Antwort: Kamillentee wirkt innerlich angewendet entzündungshemmend bei Halsschmerzen, Zahnschmerzen und beruhigend auf den Magen-Darmbereich wie Blähungen und Gastritis. Äußerlich angewendet hilft er bei kleineren Wunden wie Abschürfungen und Juckreiz. Frage: Was bewirkt Kamille auf der Haut? Antwort: Sie wirkt entzündungshemmend bei Mückenstichen, Juckreiz und kleineren Wunden. Auch bei Halsschmerzen kann man mit Kamillentee gurgeln um Erleichterung zu schaffen. Frage: Was bekirkt Kamille im Haar? Antwort: Kamille wirkt aufhellend bei blondem Haar. Das Haar wird bei regelmäßiger Spülung mit Kamillentee aufgehellt. Frage: Was ist besser, Salbei oder Kamille? Antwort: Beide wirken entzündungshemmend. Die Wirkung ist ähnlich. Am besten, man findet es selbst heraus... Sie haben auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail. Hier klicken

1,90 €*
Roter Blattsenf 'Red Lion' (Samen)
Würzigscharfes Aroma für Salate und Sandwiches aus Asien. Der rote Blattsenf 'Red Lion' eignet sich für alle Anwendungen, wo er frisch verwendet werden kann. Klassischerweise als leckeres Salatkraut, wo er dank seiner hübschen Blätter auch ein optisches Highlight bietet, besonders in Kombination mit essbaren Blüten. Aussaat Die Aussaat sollte von Anfang April bis Ende Sommer in Reihen erfolgen. Leicht mit Erde bedecken und feucht halten. Bei einer Temperatur um 15 °C keimen die Pflanzen nach etwa 3 Wochen. Anbau und Standort im Garten Blattsenf mag einen sonnigen Standort im Garten. Denn je sonniger er steht, desto dunkler ist die Färbung der Blätter. Der Boden sollte gut gedüngt und feucht sein. Ernte Wie beim Feldsalat werden die Blätter bis auf wenige Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Im Sommer (Juni bis August) blüht der Blattsenf, in dieser Zeit sind die Blätter bitter und sollten nicht geerntet werden. Werden die Blüten entfernt, können die Blätter bis in den Spätherbst hinein geerntet werden. Die Pflanzen sind einjährig und nicht winterhart. Bei länger anhaltendem Frost sterben sie ab. Eine Portion enthält etwa 100 Samen. Steckbrief Botanisch: Brassica juncea Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae) Standort: sonnig bis halbschattig, feuchter Boden Winterhärte: nein, einjährig Erntezeit: Frühjahr und Herbst Vorkommen: Asien Haltung: offener Boden oder Kübel, einjährig Kundenfragen Frage: Kann man Blattsenf im Kübel auf dem Balkon halten? Antwort: Ja, kann man. Blattsenf kann auch gut mit mehreren Sorten zusammen in einem größeren Kübel oder Balkonkasten gehalten werden. Im Sommer fängt die Pflanze an zu blühen. Der Blütenstiel kann 30-40 cm hoch werden. Das sollte man bei der Pflanzung bedenken. Frage: Kann man Roten Blattsenf als Kresse anbauen? Antwort: Ja, das geht sehr gut. Man kann Roten Blattsenf wie Kresse in einer kleinen Schale auf dicken Lagen Küchenkrepp dicht aussäen. Die Samen keimen auf der Fensterbank schnell. Man muss allerdings bedenken, dass die schöne tiefrote Farbe sich nur draußen im Sonnenlicht entwickelt. Drinnen werden die Blätter grünlich-bräunlich. Der Geschmack ist jedoch genauso, wie bei rot ausgefärbten Blättern. Frage: Kann man Roten Blattsenf auch kochen? Antwort: Ja, man kann ihn wie Spinat zubereiten. Besonders die jungen Blätter eignen sich für diese Zubereitung. Ältere Blätter entwickeln zunehmend Bitterstoffe, die sich beim Erhitzen intensivieren. Gemischt mit anderen spinatähnlichen Pflanzen wie z.B. Guter Heinrich ergibt dies jedoch eine aparte Note. Sie haben auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail. Hier klicken

1,90 €*
Mizuna (Samen)
Mizuna ist ein japanischer Blattsenf, der ein gesundes und schmackhaftes Gemüse liefert. Er kann sowohl als Salat, wie auch als Spinat zubereitet werden. Im Garten Wie andere Blattsenfe auch gefällt es Mizuna am besten zur kühlen Phase der Saison. Die beste Zeit ist das Frühjahr und der Herbst. In einem sonnigen oder halbschattigen Beet kann von Mai bis Juni geerntet werden. Die zweite Saison beginnt im August bis zum Frost. Der Boden sollte idealerweise gut gedüngt sein. Gute Nachbarpflanzen sind Radieschen, Dill und Tomaten. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 40 cm. Die Blätter können bis auf wenige Zentimeter über den Boden geschnitten werden. Sie treiben aus der Pflanzenmitte wieder aus. In der Küche Die Verwendung von Blattsenfen in der Küche ist vielfältig. Im Salat zusammen mit milden Blattsalaten schmeckt der japanische Blattsenf sehr gut. Als Spinat zubereitet mit Zwiebeln und Tomatenscheiben passt er auf Reis oder Nudeln als schnelles Gericht. Die wertvollen Inhaltsstoffe wie Kalzium, Vitamin A und C sowie Eisen bleiben erhalten, wenn man die Blätter roh genießt. Man kann sie auch etwas klein geschnitten über das fertige Gericht als Würzkraut streuen. So wird es auch in Vietnam und Korea gegessen. Eine weitere Verwendung ist Mizuna als Rübstiel. Dazu werden die dickeren Stiele ohne die Blätter verwendet. Man schmort sie kurz mit Zwiebeln in der Pfanne. Aussaat und Pflege Die Aussaat kann ab April direkt ins Freiland erfolgen. Es kann in Reihen gesät und später vereinzelt werden. Es ist von Vorteil die Pflanzen in Tuffs zu 5-8 Pflänzchen zu setzen. Eine zweite Aussaat im August beschert eine Ernte bis Oktober. Der Boden sollt gut mäßig gedüngt und Unkrautfrei sein. Er sollte nicht austrocknen. Eine Portion enthält etwa 100 Samen.

2,30 €*