Basilikum richtig gießen


Wasser und Dünger

Basilikum ist die Diva unter den Gewürzpflanzen. Sie braucht mehr Zuwendung, Wasser, Nährstoffe, Wärme und überhaupt mehr von allem.

Basilikum ist eine Diva
Basilikum ist eine Diva und möchte auch so behandelt werden :)


Basilikum ist, trotzdem es ursprünglich aus heißen Ländern stammt, eine Pflanze, die viel Wasser benötigt. Es sollte niemals austrocknen. Auch zeitweilige Trockenheit wird nur mäßig toleriert. Es schwächt die Pflanze und es haben Schädlinge wie Blattläuse leichtes Spiel.

Richtig wässern

Die Pflanze wird am besten direkt auf den Topf bewässert. Dabei sollten die Blätter möglichst unbenetzt sein.
Werden sie Blätter ständig nass vom Gießen oder auch vom Regen, so besteht die Gefahr der Pilzbildung. Diese tritt auf, wenn die Blätter nicht richtig abtrocknen können. Stehen die Pflanzen so, dass sie vom Wind bewegt werden, ist dies von Vorteil, da der Luftzug die Pilzbildung vorbeugt.

Wie oft Basilikum gießen?

Die Heimat der Pflanze sind die Subtropen. Dort ist es heiß und feucht. Also sollte Basilikum auch bei uns viel Feuchtigkeit erhalten. Im Hochsommer sollte es morgens und abends gegossen werden. Dabei ist ein guter Wasserabzug nötig. Keinesfalls darf die Pflanze im Wasser stehen.

Basilikum im Topf gießen

Es sollte so viel gegossen werden, dass das Wasser unten aus dem Topf herausläuft. Bei anhaltender Trockenheit lässt die Pflanze ihre Blätter hängen. Ein untrügliches Zeichen für Wassermangel. Außerdem verhärten die Blätter. Besonders das empfindliche Genoveser Basilikum benötigt eine optimale Wasserversorgung. Ansonsten werden die Blätter härter und verließen an Geschmack.
Basilikum und Gießkanne
Basilikum sehr behutsam gießen


Basilikum düngen

Ebenso wichtig ist der Nährstoffbedarf. Ein gut gedüngtes Substrat oder eine wöchentliche Düngung mit einem Flüssigdünger ist zu empfehlen. Auch sollte die Topfgröße angemessen sein. Basilikum kann im Laufe der Saison zweimal umgetopft werden.

Welcher Dünger ist der Richtige?

Pflanzt man Basilikum in ein Beet, so sollte der Boden etwas vorbereitet werden. Ein sandiger humoser Boden ist vorteilhaft. Man kann ihn mit einem organischen Dünger aufbereiten. Diese sind meistens auf pflanzlicher Basis hergestellt und haben einen Gesamtstickstoffgehalt von 5-8%. Dünger wird nach den drei Hauptnährstoffen Stickstoff=N, Phosphat=P und Kalium= K definiert. Man spricht im Allgemeinen von NPK-Dünger. Damit ist ein Volldünger gemeint, der die grundlegenden Nährstoffe der Pflanzen abdeckt. Meistens sind auch Spurenelemente wie Magnesium, Schwefel und Calcium enthalten. Man düngt nach Packungsanweisung. Ein Zuviel ist ebenso zu vermeiden wie ein Zuwenig.

Flüssigdünger ja oder nein?

Ein Flüssigdünger ist bei Topfpflanzen zu empfehlen. Basilikum verträgt eine wöchentliche Gabe Flüssigdünger im Gießwasser. Hier ist ein Blatt-Gemüsedünger oder Dünger für Blattpflanzen zu empfehlen. Auch hier bitte die Packungsanweisung beachten. Flüssigdünger ist sofort verfügbar. Die Pflanze nimmt diesen zusammen mit Wasser auf.

Der richtige Standort

Wie bereits erwähnt ist Basilikum wärmeliebend. Es steht auf dem Südbalkon ebenso gut, wie in einem Gemüsebeet. Bestenfalls steht es im Gewächshaus oder Wintergarten. Hier herrschen ideale Bedingungen. Feucht und heiß ist die Devise. Zusammen mit Tomaten fühlt Basilikum sich wohl. Die beiden Pflanzenarten begünstigen sich gegenseitig.

Basilikum im Topf auf dem Balkon
Im Sommer auch eine tolle Balkonpflanze


In den Monaten Mai bis September kann Basilikum draußen stehen. Bei wechselhaftem Wetter, wohl möglich mit Dauerregen, empfiehlt sich ein Schutz von oben. Fallen die Temperaturen deutlich unter 15°C, so kann an die Pflanzen auch zweitweilig reinholen. Im Zimmer, auch wenn es am Südfenster ist, sollten die Pflanzen aber nicht längere Zeit stehen. Sie benötigen Sonnenlicht von oben.

Fazit:
Basilikum liebt Wärme und Feuchtigkeit.
Basilikum liebt volle Sonne und viel Nährstoffe.
Basilikum mag keine Trockenheit, Kälte und allgemeine Vernachlässigung.
Es kann von Mitte Mai bis September draußen stehen.
Tägliches Gießen und wöchentliches Düngen sind zu empfehlen.


Frage:

Wie oft muss ich Basilikum gießen?

Antwort:
Basilikum sollte täglich gegossen werden. Dabei bitte darauf achten, dass die Blätter trocken bleiben, also direkt auf die Erde gießen. An den heißen Sommertagen sollte zwei Mal täglich gegossen werden.

Frage:

Wie gießt man Topfbasilikum am besten?

Antwort:
Gießen Sie so viel Wasser auf die Erde, dass es unten aus dem Topf wieder heraus und abläuft. Basilikum sollte nicht dauerfeucht im Wasser stehen.

Frage:

Wo Basilikum hinstellen?

Antwort:
Draußen, sonnig, warm und hell ist der beste Platz. Ein wenig Luftzug ist auch von Vorteil um Pilzinfektionen zu vermeiden. Die Pflanze kann sowohl im Topf, als auch im Beet stehen.

Frage:

Ab wann kann man Basilikum rausstellen?

Antwort:
Je nach Wetterlage von Mitte Mai bis Ende August. Die Temperaturen sollten mindestens, auch des nachts, 15°C betragen. Ist es ein schöner warmer Herbst, so kann es auch länger draußen stehen.
Zitronen-Basilikum (Samen)
Dank seines feinen, zitronigen Aromas hat es das Zitronen-Basilikum sogar auf die Teller der gehobenen Gastronomie geschafft. Verwendung in der Küche Die besondere Frische des Krautes erinnert eher an Zitronenmelisse, es wird daher vorwiegend an frische, obstige Gerichte gegeben. Desserts aller Art bieten sich an, Eis, an frische Erdbeeren, in Obstsalaten oder in Gebackenem. Generell passt das Aroma auch gut in die asiatische Küche, ähnlich wie Zimt-Basilikum. Und natürlich als leckerer Kräutertee im Sommer, kalt getrunken ein Genuss - auch gerne mit Säften gemischt. Pflege im Garten Die Pflanzen bleiben recht klein und etwas zierlich als das bekannte Genoveser Basilikum. Sie erreichen eine Höhe von etwa 35 bis 40 cm. Die Blattoberfläche ist glatt und die Blätter werden etwa Daumengroß. Die Blüten erscheinen relativ spät und sind weiß bis zartrosa. Wie bei Basilikum üblich werden die Pflanzen meist einjährig kultiviert. Sie lieben den Sommer, dann sind sie pflegeleicht und wuchsfreudig. Kälte und stauende Nässe vermeiden. Auch diese Sorte ist nicht winterhart. Konservierung Basilikumblätter verwendet man am besten frisch, so schmeckt es am besten. Beim Trocken verlieren die Blätter fast ihr ganzes Aroma und schmecken eher nach getrocknetem Gras. Vielversprechender ist das Einfrieren, so lässt sich gut ein würzender Wintervorrat anlegen. Zum Portionieren haben sich Behälter für Eiswürfel bewährt. Aussaat, Anbau und Standort Basilikumsamen sollten beim aussäen nicht mit Erde bedeckt werden, sie sind Lichtkeimer. Zur Keimung möchten die Samen Temperaturen zwischen 20 und 26°C, dann keimen sie innerhalb einer Woche. Die Erde während der Keimphase immer leicht feucht halten, aber nicht zu nass. Für vorsichtiges Gießen kann auch eine Sprühflasche verwendet werden. Die frisch gekeimten Pflänzchen sind noch recht empfindlich, die Temperatur sollte langsam gesenkt werden und die Pflanzen an ihren endgültigen (möglichst sonnigen) Standort gewöhnt werden. Bei der Ernte immer ganze Triebspitzen schneiden, keine einzelnen Blätter, dann wachsen die Basilikumpflanzen besser nach. Eine Portion enthält etwa 400 Samen.

2,90 €*
Basilikum 'Blue Spice' (Samen)
Ein robustes Basilikum mit leichter Vanillenote und einem Schuss Pfeffer. Blue Spice ist weniger kälteempfindlich. Es kann recht lange noch im Herbst draußen stehen und immer noch beerntet werden. Diese Sorte besitzt mittelgroße grün glänzende Blätter mit rötlichen Stielen. Die purpurfarbenen Blätter schmecken ebenfalls hervorragend. 'Blue Spice' passt gut an Eintöpfe, Gemüsepfannen und auch in Desserts, wie etwa an ein Himbeersorbet. Aussaat Basilikum ist ein Lichtkeimer, das bedeutet, das man die Samen nicht mit Erde bedeckt. Am besten man sät in Töpfe oder Schalen, in denen ein leicht gedüngtes Substrat enthalten ist. Vor der Aussaat sollte es gut gewässert werden. Die Aussaat solle nicht zu dicht sein. Ideal ist ein Abstand von einem Zentimeter zwischen den Samen. Die Samen werden kurz nach dem Aussäen blau. Außerdem bilden sie eine gelartige Schicht um die Samen. Bei Tempertaturen von 22-26°C keimen die Samen innerhalb von einer Woche. Das Substrat sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ideal ist eine Sprühflasche zum Wässern. Anbau und Standort Nach dem Keimen sind die Pflänzchen empfindlich. Die Temperatur sollte auf etwa 20-22°C gesenkt werden. Weiterhin ist das Substrat feucht zu halten. Nun ist auch eine Belüftung wichtig, damit sich kein Pilz zwischen den Keimlingen bildet. Die Keimlinge wachsen rasch. Nach einer Woche bildet sich bereits das zweite Blattpaar. Haben die Pflanzen eine Höhe von 8 cm erreicht, kann man die oberen Spitzen ernten. Das regt die Verzweigung an. Nun sollte eine regelmäßige Flüssigdüngung erfolgen, da sie einen hohen Nährstoffbedarf haben. Eine Portion enthält etwa 400 Samen.

2,90 €*
Genoveser Basilikum (Samen)
Das Genoveser Basilikum ist der Klassiker in der Basilikumsorten Vielfalt und verdankt seinen Namen der italienischen Hafenstadt Genua. Mit seinem Aroma ist es der Inbegriff der mediterranen Küche. Es wird mittlerweile weltweit angebaut und ist auch bei uns in jedem Supermarkt als Topfware erhältlich. In der Küche ist es vielfältig einzusetzen, hauptsächlich findet es Verwendung in klassischen südländischen Gerichte wie Pizza Margherita, Tomaten und Mozzarella, alle Arten von Pasta und natürlich im Pesto Genovese. Rezept: Pesto alla Genovese Basilikumblätter Olivenöl Pinienkerne Knoblauchzehen Salz und Pfeffer Das Olivenöl zusammen mit dem Basilikum in einen Mixer geben und pürieren. Den klein geschnitten Knoblauch, gemahlene Pinienkerne, Salz und Pfeffer unterrühren und in Gläser abfüllen. Leicht mit Öl bedecken, Gläser verschließen und genießen. Pesto kann mit den unterschiedlichsten Sorten zubereitet werden. Auch exotische Sorten wie das Zitronen-Basilikum, Rotes Basilikum oder Zimt-Basilikum eignen sich dafür. Experimentieren lohnt sich ja sowieso immer. Pflegeleichte Alternative gesucht? Wer Schwierigkeiten mit dem Anbau der wärmeliebenden Pflanze hat, kann sich an wildem Basilikum versuchen - es ist sehr robust und besonders für Anfänger oder schwierige Standorte empfehlenswert. Der Geschmack unterscheidet sich leicht, es ist etwas herber, kann aber ähnlich verwendet werden. Aussaat Basilikum ist ein Lichtkeimer, das bedeutet, das man die Samen nicht mit Erde bedeckt. Am besten man sät in Töpfe oder Schalen, in denen ein leicht gedüngtes Substrat enthalten ist. Vor der Aussaat sollte es gut gewässert werden. Die Aussaat solle nicht zu dicht sein. Ideal ist ein Abstand von einem Zentimeter zwischen den Samen. Die Samen werden kurz nach dem Aussäen blau. Außerdem bilden sie eine gelartige Schicht um die Samen. Bei Temperaturen von 22-26°C keimen die Samen innerhalb von einer Woche. Das Substrat sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ideal ist eine Sprühflasche zum Wässern. Anbau und Standort Nach dem Keimen sind die Pflänzchen empfindlich. Die Temperatur sollte auf etwa 20-22°C gesenkt werden. Weiterhin ist das Substrat feucht zu halten. Nun ist auch eine Belüftung wichtig, damit sich kein Pilz zwischen den Keimlingen bildet. Die Keimlinge wachsen rasch. Nach einer Woche bildet sich bereits das zweite Blattpaar. Haben die Pflanzen eine Höhe von 8 cm erreicht, kann man die oberen Spitzen ernten. Das regt die Verzweigung an. Nun sollte eine regelmäßige Flüssigdüngung erfolgen, da sie einen hohen Nährstoffbedarf hat. Eine Portion enthält etwa 500 Samen.

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Buschbasilikum (Samen)
Buschbasilikum besticht durch seine kleinen Blätter und die kompakte, buschige Wuchsform. Die Pflanzen werden etwa 30 cm hoch. Die würzigen Blätter sind geschmacklich dem Genoveser Basilikum ähnlich und eignen sich hervorragend für die italienische Küche – zu Pasta, Pizza und natürlich Tomaten mit Mozzarella. Je häufiger man das Buschbasilikum schneidet, um zu ernten, desto buschiger wächst es nach. Die kleinen weißen Blüten erscheinen erst spät. Aussaat Basilikum ist ein Lichtkeimer, das bedeutet, das man die Samen nicht mit Erde bedeckt. Am besten man sät in Töpfe oder Schalen, in denen ein leicht gedüngtes Substrat enthalten ist. Vor der Aussaat sollte es gut gewässert werden. Die Aussaat solle nicht zu dicht sein. Ideal ist ein Abstand von einem Zentimeter zwischen den Samen. Die Samen werden kurz nach dem Aussäen blau. Außerdem bilden sie eine gelartige Schicht um die Samen. Bei Tempertaturen von 22-26°C keimen die Samen innerhalb von einer Woche. Das Substrat sollte stets feucht, aber nicht nass sein. Ideal ist eine Sprühflasche zum Wässern. Anbau, Pflege und Standort Nach dem Keimen sind die Pflänzchen empfindlich. Die Temperatur sollte auf etwa 20-22°C gesenkt werden. Weiterhin ist das Substrat feucht zu halten. Nun ist auch eine Belüftung wichtig, damit sich kein Pilz zwischen den Keimlingen bildet. Die Keimlinge wachsen rasch. Nach einer Woche bildet sich bereits das zweite Blattpaar. Haben die Pflanzen eine Höhe von 8 cm erreicht, kann man die oberen Spitzen ernten. Das regt die Verzweigung an. Nun sollte eine regelmäßige Flüssigdüngung erfolgen, da Basilikum einen hohen Nährstoffbedarf hat. Eine Portion enthält etwa 200 Samen.

2,90 €*