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Andenbeere (Samen)

Artikelnummer: PH02s
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Andenbeere - Physalis peruviana

Die Andenbeere ist eine exotische Frucht aus Südamerika und gewinnt auch in Europa immer mehr Liebhaber. Die Früchte, von der Größe einer Cocktailtomate, reifen gelb oder hellorange ab und sind von einem papierartigen Lampion umhüllt. Andere gebräuchliche Namen sind Kapstachelbeere, Andenkirsche oder Physalis.

Ernte

Die Erntezeit hängt vom Alter der Pflanzen ab. Bei im Frühling ausgesäten Jungpflanzen sollten ab August die ersten Andenbeeren erntereif sein. Sie reifen nacheinander und können fortlaufend geerntet werden. Die Früchte sind reif, wenn die papierartige Hülle eingetrocknet ist und sie sich leicht von der Pflanze lösen lassen. Belässt man die Früchte im Lampion, können sie an einem kühlen Ort mehrere Wochen gelagert werden.

Aussaat

Die Aussaat erfolgt in Schalen bei einer Temperatur von 18 bis 25 °C. Sie keimen nach etwa 14 Tagen und können bald pikiert werden. Wenn die Pflanzen Mitte Mai, nach den Eisheiligen, nach draußen sollen, kann die Aussaat ab Mitte Februar bis Anfang April erfolgen. Zur besseren Verzweigung sollte man die Pflanzen entspitzen. Junge, kräftige Pflanzen rechtzeitig umtopfen, das beschleunigt das Wachstum und den frühen Fruchtansatz.

Anbau, Pflege und Standort

Erst nach den letzten Frösten dürfen die Pflanzen ins Freiland. An einem sonnigen, geschützten Standort können die Pflanzen direkt in den Boden gepflanzt werden. Ansonsten sollte ein möglichst großer Kübel gewählt werden. Der Standort sollte möglichst sonnig sein. Der Nährstoffbedarf ist eher gering, Starke Düngung führt zu starkem Wachstum, kann aber den Ertrag mindern.

Überwintern

Andenbeeren sind nicht winterhart und werden in der Regel einjährig kultiviert. Im Kübel ist es möglich, aber nicht ganz einfach, sie über den Winter zu bringen. Sie brauchen dafür einen kühlen, möglichst hellen Ort. Stehen sie dabei zu warm, etwa im Wohnzimmer, werden sie sehr anfällig für Schädlinge wie die Spinnmilbe.

Eine Portion enthält etwa 30 Samen.

Steckbrief

Botanisch: Physalis peruviana
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Blüte: gelb-braun, Blütezeit ab Juni
Höhe: bis 120 cm
Standort: sonnig, normaler Boden
Winterhärte: nein
Synonyme: Physalis, Kapstachelbeere, Andenkirsche, Erdkirsche
Erntezeit: ab August bis zum Frost
Haltung: offener Boden oder als Kübelpflanze

Kundenfragen

Frage:

Sind Andenbeere, Lampionblume und Physalis dasselbe?

Antwort:
Die Andenbeere (Physalis peruviana) und die Lampionblume (Physalis alkekengi) gehören beide zu der Gattung der Blasenkirschen (Physalis). Sie sind nicht dasselbe. Physalis peruviana ist essbar, während Physalis alkekengi eine schwach giftige Wirkung hat und eher als Zierpflanze gilt.


Frage:

Kann man die unreifen Früchte nachreifen lassen?

Antwort:
Leider nein. Die Früchte sind nicht lange haltbar und bei unreifer Ernte würden die Früchte nach kurzer Zeit faulen. Die leckersten Früchte sind die am Strauch gereiften.


Frage:

Wie überwintert man Physalis Pflanzen?

Antwort:
Das ist nicht so einfach. Am besten wäre ein Kalthaus zum Überwintern bei maximal 10°C. In der Wohnung ist es zu warm und zu dunkel. Die Pflanze ist dann sehr anfällig für Schädlinge. Besser wäre es, wenn man im Februar die Pflanzen aussät und somit früh mit der Anzucht beginnt. Dann kommen sie im selben Jahr zur Fruchtreife. Alternativ kann man auch im Frühjahr junge Pflanzen kaufen.


Frage:

Sind Andenbeeren Lichtkeimer?

Antwort:
Ja und nein. Sie keimen sowohl mit einer leichten Substratdecke als auch unbedeckt - sie sind sowieso recht problemlos bei der Aussaat. Leicht mit Erde bedeckt ist es etwas leichter die Saatschalen gleichmässig feucht zu halten.


Frage:

Muss man die Pflanzen ausgeizen?

Antwort:
Nein, die Pflanzen brauchen nicht ausgegeizt werden wie Tomaten. Evtl. einmal die Jungen Pflanzen entspitzen damit sie schön buschig wachsen, aus dem abgeschnittenen Trieben kann man auch gleich Stecklinge machen um neue Ableger zu bekommen.


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